Posts mit dem Label Schmerzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schmerzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 27. April 2011
Pfefferminzeöl als bewährter Kalziumantagonist vom Dihydropyridin-Typ
Mit diesem Spruch zu antworten ist immer wieder meine Empfehlung an Pflegende, die sich vor (zweifelnden) Vorgesetzten rechtfertigen müssen (vorausgesetzt, sie bringen diesen Zungenbrecher locker über die Lippen :-). Menthol als 50%-ig-prozentiger Inhaltsstoff eines guten Mentha piperita-Öles, dazu kleine Menthon und Menthofuran ergeben ein ungewöhnlich schmerzlinderndes und sparsames Produkt, das bereits in kleinsten Mengen hilfreich wirkt. Für Kopfschmerzen vom Spannungstyp gibt es in deutschen Apotheken ein wirklich sehr hilfreiches Minzeprodukt in Alkohol zum lokalen Auftragen (Euminz), das den Vergleich mit Paracetamol und Aspirin bestens bestand. Zudem ist dieses Öl eines der am besten wissenschaftlich untersuchten ätherischen Öle weltweit. Viele Studien belegen die schmerzlösende Wirkung beim Reizdarmsyndrom, einige Untersuchungen konnten sogar zeigen, dass lokal angebrachtes Pfefferminzeöl bei Darmspiegelungen zu besseren, weil schmerzfreieren und entspannteren Ergebnissen führt. Ein schöner Artikel zum Thema 'Kalziumantagonist' erschien kürzlich hier.
Donnerstag, 26. August 2010
Rosmarin ist die Heilpflanze des Jahres 2011
Im Juni wurde Rosmarin zur Heilpflanze des Jahres 2011 gekürt. Das Jahr der Gewürznelke 2010 neigt sich somit seinem Ende zu...Der offzielle Pressetext zum Rosmarin:
Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist der frisch gekürte Inhaber des Titels „Heilpflanze des Jahres 2011“. Ausgewählt wurde der Rosmarin durch eine Jury des Vereins „NHV Theophrastus“, welcher sich insbesondere für die Verbreitung traditionell naturheilkundlichen Wissens engagiert.
Dabei schätzen die Jurymitglieder insbesondere die große Anwendungsbreite des Rosmarins im medizinischen und kosmetischen Bereich. „Durch seine natürliche, aktivierende und tonisierende Wirkung ist Rosmarin für eine immer älter werdende Bevölkerung ebenso hilfreich wie auch für jüngere Patienten mit Erschöpfungs- und Ermüdungszeichen“, begründet ein Jurymitglied die Wahl. Außerdem wirkt er durchblutungsfördernd und krampflösend, bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt Herz und Verdauung. Auch in der Küche ist Rosmarin in der Lage, durch gezielten Einsatz als Gewürz seine wertvollen gesundheitsfördernden und herausragenden aromatischen Eigenschaften zu entfalten.
Die öffentliche Bekanntmachung erfolgte am 8. Juni anlässlich des vom Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. veranstalteten Heilkräuter-Fachsymposiums im Kloster St. Marienstern in der Lausitz. Maria Vogel, mehr bei NHV Theophrastus
Donnerstag, 12. August 2010
Pfefferminze gegen Spannungskopfschmerzen
Ein kleiner Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Phytotherapie erinnert mich daran, wie wichtig es ist, ein einfaches Mittel statt chemischer "Bomber" einzusetzen, wenn der moderne gestresste Mensch zu wiederholten Kopfschmerzen neigt. Da es sich bei dem Produkt Euminz um eine seit Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gut studierte Zubereitung (10%-ige Mentha piperita in Ethanol/Weingeist) handelt, sollte jede(r) Pflegende wissen, dass die circa 5 Euro (in jeder deutschen Apotheke) gut investiert sind, denn es gibt kaum unerwünschte Nebenwirkungen bei diesem Präparat. Die Wirkweise ist zudem recht gut erforscht, so dass sich auch kritische Ärzte und/oder Pflegedienstleitungen überzeugen lassen können. Die Pressemeldung beschreibt sie kurz:
Bekannt ist dass Schmerzreize von den Nozizeptoren durch überwiegend langsam leitende C-Fasern ins Gehirn weitergeleitet und erst dort als Schmerz weitergeleitet werden. Nach dem Auftragen von Pfefferminzöl auf die Haut kommt es zu einer Sensibilisierung und Stimulation von Kälte- und Druckrezeptoren. Folge ist ein angenehm kühlender und entspannender Effekt sowie eine gleichzeitige Blockade der Schmerzfortleitung. Damit alle beteiligten Schmerzpunkte getroffen und beruhigt werden, empfehlen Experten, die Pfefferminzlösung großflächig auf Schulter, Nacken und Schläfen aufzutragen.
Ich könnte mir vorstellen, dass viele PatientInnen und/oder Einwohner von Pflegeinstitutionen freuen würden, wenn man ihnen so ein wirksames und preisgünstiges Produkt empfehlen kann.
Man kann einen ähnlichen Minzeroller übrigens auch selbst herstellen, ich habe das hier beschrieben (der Link zur Studie funktioniert leider nicht mehr, vielleicht weil der Anbieter des Produktes gewechselt hat). Ich habe meinen Minzeroller immer auf Reisen dabei, er hilft auch wunderbar auf übelkeitsverursachenden Bus- und Flugzeugreisen. Meine Kinder wissen auch um seine "Wunderwirkung" und brauchen trotz gelegentlicher Kopfschmerzen so gut wie niemals Schmerzmittel dagegen. Meiner Erfahrung nach kann man diese Mischung für ansonsten gesunde Kinder (kein Asthma, keine Epilepsie oder ähnliches) ab sieben oder acht Jahen (je nach Konstitution) verwenden und ihnen damit oft unnötige "Medikamenten-Geschütze " ersparen.
Bekannt ist dass Schmerzreize von den Nozizeptoren durch überwiegend langsam leitende C-Fasern ins Gehirn weitergeleitet und erst dort als Schmerz weitergeleitet werden. Nach dem Auftragen von Pfefferminzöl auf die Haut kommt es zu einer Sensibilisierung und Stimulation von Kälte- und Druckrezeptoren. Folge ist ein angenehm kühlender und entspannender Effekt sowie eine gleichzeitige Blockade der Schmerzfortleitung. Damit alle beteiligten Schmerzpunkte getroffen und beruhigt werden, empfehlen Experten, die Pfefferminzlösung großflächig auf Schulter, Nacken und Schläfen aufzutragen.Ich könnte mir vorstellen, dass viele PatientInnen und/oder Einwohner von Pflegeinstitutionen freuen würden, wenn man ihnen so ein wirksames und preisgünstiges Produkt empfehlen kann.
Man kann einen ähnlichen Minzeroller übrigens auch selbst herstellen, ich habe das hier beschrieben (der Link zur Studie funktioniert leider nicht mehr, vielleicht weil der Anbieter des Produktes gewechselt hat). Ich habe meinen Minzeroller immer auf Reisen dabei, er hilft auch wunderbar auf übelkeitsverursachenden Bus- und Flugzeugreisen. Meine Kinder wissen auch um seine "Wunderwirkung" und brauchen trotz gelegentlicher Kopfschmerzen so gut wie niemals Schmerzmittel dagegen. Meiner Erfahrung nach kann man diese Mischung für ansonsten gesunde Kinder (kein Asthma, keine Epilepsie oder ähnliches) ab sieben oder acht Jahen (je nach Konstitution) verwenden und ihnen damit oft unnötige "Medikamenten-Geschütze " ersparen.
Abonnieren
Posts (Atom)

